Veranstaltungsarchiv

Vortrag von Dr. Anđelko Vlašić / PhD, Assistant Professor (UNIVERSITY OF OSIJEK / Kroatien), 22. Juni 2022
"Ottoman expansion in Bosnia and Croatia in the 15th and 16th centuries"

The Ottoman Empire gradually conquered the northern and northwestern parts of Bosnia during the second half of the 15th century, after which another series of conquests followed during the reign of Sultan Suleiman the Magnificent (1521-1566), at which time the Ottoman armies quickly conquered the greatest part of the medieval kingdoms of Slavonia, Croatia and Dalmatia. These conquests caused massive migrations from the mentioned territories towards the southwestern parts of the Kingdom of Hungary and Inner Austria, and destroyed the social and economic relations in the mentioned lands. These events influenced the creation of the Croatian and Slavonian Military Border, a buffer zone consisting of forts and militarized population, which had the task to stop the advancement of Ottoman troops. Eventually, during the 1590s, it came to be that the Military Border proved effective as an anti-Ottoman bastion safeguarding Central Europe from further Ottoman conquests.
PLAKAT
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Vortragsreihe zu islamwissenschaftlichen Forschungsprojekten in Heidelberg: Efkâr (osmanisch: „gedanken“)

Sommersemester 2022

In der Vortragreihe stellen Mitarbeiter*innen der Abteilung Islamwissenschaft und benachbarter Institute und Forschungseinrichtungen ihre laufenden wissenschaftlichen Projekte vor. Trotz des osmanisch gehaltenen Titels der Veranstaltungsreihe beschränken sich diese Arbeiten keineswegs auf osmanische Kontexte, sondern verweisen vielmehr auf die inhaltliche und methodologische Vielfalt des islamwissenschaftlichen Fachdiskurses.

Programm und PLAKAT
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Symposium für Frau Dr. Angelika Landmann
06.05.2022, 14-18 Uhr

Zum Dank und als Anerkennung für die langjährige Tätigkeit als Türkischdozentin fand für Frau Dr. Angelika Landmann ein Symposium statt.

Programm


5. Osmanistischer Studienkreis
22.–23. April 2022
Organisiert von Henning Sievert & Benjamin Weineck

Programm hier.


„Sprachliche Vielfalt vermitteln: Diglossie im Arabischunterricht“, 3. Fachdidaktiktagung des Fachverbands Arabisch e. V. und der Abteilung Islamwissenschaft, Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients, Universität Heidelberg, im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg, 8.-10. April 2022

Arabisch ist nicht gleich Arabisch: Hocharabisch, modernes Hocharabisch, klassisches Arabisch, fuṣḥā, ʿāmmiyya, dāriǧa – die Bandbreite arabischer Sprachvarietäten ist groß und häufig wird dieses Kaleidoskop an Dialekten und Registern sogar mit ganzen Sprachgruppen wie etwa der romanischen verglichen. Hinzu kommt ein Phänomen, das alle arabischsprachigen Regionen auszeichnet: Die sogenannte Diglossie, das heißt die parallele Verwendung zweier strukturell unterschiedlicher Sprachcodes in Abhängigkeit des sozialen Kontexts. Mehr Informationen dazu finden Sie HIER.

Downloads zur Tagung:

PROGRAMM
ABSTRACTS
POSTER


Vortrag von Dr. Nina Studer (Universität Bern),
06.02.2020

"Tödlicher als die Schwerter der Araber": Absinth und die Mission Civilisatrice im kolonialen Algerien

Absinth war vor seinem Verbot 1915 eines der am meisten konsumierten Getränke im kolonialen Maghreb; für die Franzosen in der Métropole wurde das Absinthglas sogar zu einem Sinnbild der nordafrikanischen Kolonien. Die hauptsächlich positive Beurteilung von Absinth in Algerien veränderte sich, als Muslime ihre Vorliebe für das Getränk entdeckten.
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Vortrag von Jan Scholz, M.A. (Islamwissenschaftler / Landeskriminalamt Thüringen)
20.01.2020

Islamistischer Antisemitismus - zur aktuellen Situation

Der Vortrag skizziert zunächst die historische Entwicklung des islamistischen Antisemitismus. Auf dieser Grundlage wird die heutige Situation anhand verschiedener Beispiele - darunter auch der sogenannte Islamische Staat - besprochen. Abschließend wird auf Möglichkeiten der Antisemitismus-Prävention im Bereich des Islamismus eingegangen.
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Vortrag von Prof. Dr. Alan Mikhail / Yale Unviersity / USA
03.07.2019

"Columbus the Muslim"

Christopher Columbus lived the vast majority of his life in a Mediterranean world in which the Ottoman and Mamluk Empires dominated the eastern part of the sea and were in constant economic, political, and confrontational interaction with the Christian states of Europe.

This talk considers the importance of Islam in shaping Columbus’s life and voyages. In doing so, it thinks critically about the role of Islam in the Spanish decision to send him across the ocean and in the early  history of the Spanish Caribbean. It furthermore uses this Muslim history of Columbus to suggest ways of analyzing early modern periodization and the place of Islam in the making of the modern world.
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Vortrag von Prof. Dr. Orit Bashkin / University of Chicago / USA
02.07.2019

"Impossible Exodus. Iraqi Jews in Israel" 

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Vortrag von Ioannis Moutsis / Universität Zypern
21.05.2019

Muslime in Griechenland: Eine schwierige Koexistenz im Schatten der osmanischen Vergangenheit"
 

Seit dem Ende der osmanischen Herrschaft in Griechenland und der Gründung des griechischen Königreichs im Jahr 1832 ist die Koexistenz zwischen Orthodoxen und Muslimen in Südosteuropa durch das Erbe der Osmanischen Vergangenheit geprägt. Zu den türkischen Minderheiten in Westthrakien so wie auf den Inslen Rhodos und Kos kam Anfang der 90er Jahre ein Zustrom muslimischer Emigranten aus asiatischen und afrikanischen Ländern hinzu. Folglich ist die griechische Gesellschaft verpflichtet, einen Modus Vivendi für die Assimilation der Muslime und die Befriedigung von Bedürfnissen der muslimischen Gemeinschaften zu finden. Dieser Vortrag widmet sich der Geschichte der Muslime in Griechenland und dem aktuellen Zustand der muslimischen Gemeinschaften in den Großstädten so wie in Westthrakien und im Dodekanes.
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Vortrag von Prof. Dr. Ralf Elger, Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg
13.05.2019

"Arabische Reiseberichte, das Leben und der ganze Rest"
 


Vortrag von Prof. Dr. Andreas Kaplony, Ludwig-Maximillians-Universität München
17.01.2019

"Das Heilige Land praktisch: Arabische Karten Palästinas (10. und 11. Jh.)"

Für Westeuropa vor den Kreuz­zügen war Syrien-Palästina wohl die prominenteste Region der Islamischen Welt, für den Orient hingegen war es eine Region unter vielen. Wir nähern uns der Topographie für einmal von den Regionalkarten der arabischen Geographie der Zeit her: vordergründig so lesbar wie moderne Karten, handelt es sich in Wirklichkeit um ein visu­elles Medium, das seinen eige­nen Regeln folgt. 
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Informationsveranstaltung - Dr. Volker Adam, Leiter des Fachinformationsdienstes (FID)
Nahost-, Nordafrika- und Islamstudien der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle (MENALIB)
12.12.2018

Herr Adam stellt die Recherchemöglichkeiten und sonstigen Angebote in den Bereichen Osmanistik und Islamwissenschaft vor.  Diese Informationsveranstaltung richtet sich primär an die Mitarbeiter der Islamwissenschaft und fortgeschrittenen Studierenden, obwohl auch BA-Studierende davon profitieren werden.
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Workshop - Geschichte und Kultur der Safawiden, Dr. Sarah Kiyanrad
26.-27.10.2018

Die Machtergreifung der Safawidendynastie (1501-1722) markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte Irans. Sie läutet nach wissenschaftlicher Auffassung die iranische Moderne ein und bedingt ein neues Verhältnis zwischen den Nachbarn in der Region sowie mit europäischen Staaten. Zugleich steht sie vor allem für die Verbreitung des Zwölferschiitentums.

Der Workshop widmet sich diversen Facetten safawidischer Geschichte und Kultur und bringt ForscherInnen unterschiedlicher Universitäten, die zur Safawidendynastie arbeiten, in Heidelberg zusammen.

In den Redebeiträgen werden unter anderem Fragen nach kulturellen Verflechtungen mit anderen Akteuren – vom Osmanischen Reich bis China – adressiert. Auch (das) safawidische Selbstverständnis(se), wie es sich in Chroniken aus dem höfischen Umfeld spiegelt, und die Frage, ob safawidische Poesie korrekterweise als Tiefpunkt persischer Dichtkunst bezeichnet werden darf, werden zur Diskussion gestellt. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Programm HIER.


Vortrag von Prof. Dr. Reuven Snir, University of Haifa/Israel
07.06.2017

Arab-Jewish identity and culture: The demise of a vision

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Vortrag von Prof. Dr. Fadoua Chaara, Université Abdelmalek Essaâdi Tanger/Marokko
21.12.2016

Sprachpolitik in Marokko  

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Volksreligiöse Praktiken im Islam - Vortragsreihe im Sommersemester 2016

Die Vortragsreihe nimmt diverse Erscheinungsformen von „Volksreligion“ und „Magie“ in der islamischen Welt in den Blick und führt im Rahmen von fünf Vorträgen vom Objekt (Amulette, Talismane), über literarische Repräsentationen des Übernatürlichen in der Literatur bis hin zur religiösen und rituellen Praxis (Mulid-Feiern in Ägypten, schiitische Heiligenverehrung). Neben drei Vorträgen, die Einblick geben in die verschiedenen Forschungsansätze, die zum Thema „Magie und Volksreligion“ im Haus selbst verfolgt werden, umfasst die Vortragsreihe auch zwei Gastvorträge auswärtiger ForscherInnen: Zum einen den Vortrag „Early Arabic Poets and the Supernatural“ von Dr. Maxim Yosefi (Ben-Gurion University of the Negev), zum anderen den Vortrag „Heilige und heilige Orte in der schiitischen Frömmigkeit“ von Frau Hamideh Mohagheghi (Paderborn), der auch den Bogen zur islamischen Theologie schlägt. 
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Zuletzt bearbeitet von: E-Mail
Letzte Änderung: 28.09.2022
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