Forschung

Forschung
 
Im Rahmen der Forschungsstelle werden in erster Linie handschriftliche Quellen aus alevitischem Privatbesitz bearbeitet, die vorwiegend aus religiösen Schriften, ritualrelevanten Aufzeichnungen und Gedichtsammlungen bestehen.
Lokale Verwaltungspraktiken und -begriffe versus osmanischer Zentralismus: Das Osmanische Reich aus der Perspektive seiner UntertanenMichael Ursinus, Heidelberg / Nenad Moačanin, Zagreb
Osmanische Urkunden im Johannes-Kloster zu PatmosNicolas Vatin, Gilles Veinstein, Elizabeth Zachariadou, Michael Ursinus
Das gemeinsame Forschungsprojekt mit dem Centre d'histoire du domaine turc / études turques et ottomanes hat die Katalogisierung und wissenschaftliche Erschließung des urkundlichen Gesamtbestandes des Johannes-Klosters auf Patmos für die Zeit vom 15. bis zum späten 19. Jahrhundert zum Ziel.
Im Kontext des Rahmenprojekts "Quellen, Studien und Methoden zur kroatischen Geschichte vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert" demonstriert das gemeinsame Projekt die Bedeutung von Quellen in türkischer Sprache zur Bevölkerungsgeschichte des Balkanraumes.
Beruf und Bildung im islamischen Kanzleiwesen (ADAB AL-KĀTIB) oder: Verwaltung als Königsdisziplin.Sonderforschungsbereich 933 Materiale Textkulturen - Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften, Teilprojekt C6
Beruf und Bildung im islamischen Kanzleiwesen
Erschließung von Qalqašandīs Kitāb ṣubḥ al-a‘šā (Buch der Morgenröte) (14./15. Jh.) als Handbuch und Reflexion des adab al-kātib (Verwaltungskultur) Integration zweier Materialitäten: von Schrift, Text und Bild als Material der Verwaltung mit den Artefakten von Präsenz, Status und Habitus ihrer Repräsentanten Neugewichtung von religiöser Gelehrsamkeit der Theologen/Juristen (‘ulamā’) und profaner Bildung der Staatsbeamten (kuttāb) als ergänzendes und konkurrierendes „Herrschaftswissen“.
The Roots of Citizenship? The Politics of Participation in Syria, Lebanon and Turkey Between Two Ages (1880-1940)Projektbetreuung: Prof. Dr. Henning Sievert, Verantwortlich: Dr. Nina Salouâ Studer, Nadja El-Sahmi M.A.
Der Nahe Osten erlebte im frühen 20. Jahrhundert tiefgreifende Umbrüche. Auf den ersten Blick gestalten fremde Mächte und einheimische Eliten diese Prozesse, während politische Partizipation und demokratische Öffentlichkeit nur als wesentliche Importe denkbar scheinen. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass traditionelle Teilhabeformen sich bereits seit spätsomanischer Zeit wandelten. Doch was für Formen von Teilhabe und politischer Kommunikation jenseits der Eliten existieren zuvor, und wie veränderten sie sich im Zuge der Umbrüche?

Abgeschlossene Projekte

Das Projekt erforscht die Phänomene der (Re-)Konstruktion und Innovation von Ritualen bei Aleviten, Jesiden und Nusairiern im Rahmen von transregionalen und transnationalen Ritualtransferprozessen.
Rituelle Reinheit im IslamSonderforschungsbereich 619 Ritualdynamik, Teilprojekt C9
Das Projekt thematisiert diejenigen Ritualkomplexe im sunnitischen, d. h. dem "orthodoxen" und mehrheitlichen Islam, die mit dem Konzept der "Reinheit" in seinen verschiedenen Dimensionen verbunden sind.
Projekt MC2 Sufism, Unterprojekt MC2-2Exzellenzcluster „Asia and Europe in a Global Context
Forschungsgebiete: Islamic Preaching and Rhetorical Theory, Waʿẓ Maḥfils in Bangladesh and beyond.
Projektleiter: Dr. Robert Langer (Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orient)
Förderlinie: Kulturelles Erbe und Geschichte.
Zuletzt bearbeitet von: E-Mail
Letzte Änderung: 24.06.2020
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